Übersichtskarte

Ausflug nach Bowen 9.11.

Donnerstag, 25.11.2010

Um mal wieder aus Airlie Beach rauszukommen haben wir uns entschieden an Nachmittag nach der Arbeit in das 70-km-entfernte Bowen zu fahren, weil es dort das einzige Kino weit und breit gibt. Als wir losfahren wollten hat es mal wieder angefangen zu regnen, sodass wir kurz gezweifelt haben, ob wir wirklich fahren sollten. Aber wirklich nur ganz kurz, denn 5 Minuten später waren wir bereits auf dem Weg nach Bowen.Riesenmango auf dem Weg nach Bowen Dort angekommen hat der Regen nochmal an Stärke zugelegt. Wetter bei AnkunftWir sind also direkt erstmal zum Kino gefahren. Leider war das nur ein kleines Provinzkino, weil Bowen nun mal nur ein kleines Nest ist. Das Kino hat nur Donnerstag bis Sonntag offen, unglücklicherweise waren wir an einem Dienstag dort. KinoWir sind also wieder zum Auto und haben uns auf dem Stadtplan angeschaut, was man in Bowen noch machen könnte. Interessant sahen die Lookouts aus. Die Aussichtspunkte, die sich auf den umliegenden Hügeln befanden. Also dachten wir uns wir sehen uns die mal an. Vorbildlicherweise hat der Regen auch aufgehört als wir oben ankamen. Die Aussicht war traumhaft. Man konnte viele kleine Inselchen in einer Bucht sehen. Auf dem ersten AussichtspunktAussichtspunktHafen von BowenAuf dem AussichtspunktbergViky will noch höherDort oben waren wir dann eine Weile bis wir uns entschieden haben noch an einen Strände von Bowen zufahren. Also auch wenn Bowen ein kleines Nest ist, sind die Strände dort auf jeden Fall sehenswert.Wir haben dann den rest der Zeit am Strand Horseshoe Bay verbracht und waren ein bisschen Felsen-klettern. Horseshoe BayNa ist die Kokosnuss noch gut?Horseshoe BayHorseshoe BayViky hat den höchsten Berg erklommenkurze Pauseui, schnell rüber, da gehts tiefer nach untenzwischen den FelsenZum Sonnenuntergang sind wir nochmal zu einem Aussichtspunkt gewandert.Schnell hoch bevor die Sonne untergeht die Sonne ist noch daauf dem Aussichtspunktwenig vertrauenserweckende Brücke zum AUssichtspunktVon dort aus, haben wir unseren zukünftigen Häuser endeckt, es werden dort derzeit auch Grundstücke verkauft. Naja vielleicht im nächsten Leben, wenn ich als Millionär wiedergeboren werde.Mein zukünftiges GrundstückVikys zukünftiges Grundstück, den Privatstrand teilen wir uns ;)

Viky’s Birthday 02.11.2010

Donnerstag, 25.11.2010

Eigentlich hatten wir für Vikys Geburtstag ganz große Pläne. Wir wollten entweder auf eine Insel fahren oder Kajak oder sonst was Tolles machen. Leider hat uns das Wetter wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht, weil es mehrere Tage hintereinander geregnet hat.

Leider mussten wir am 2.11. auch noch arbeiten, weil sich alle anderen frei genommen haben, weil an dem Tag der „Melbourne Cup“ war. Das ist ein sehr wichtiger Tag für die Australier. Es finden an dem Tag Pferderennen in Melbourne statt und alle treffen sich mit Freunden und Familie und schauen sich das Rennen im Fernsehen an und feiern den ganzen Tag. Da wurde doch wieder ein guter Grund gefunden um schon vor 12 Uhr mit saufen anfangen zu können. Jedenfalls konnten wir uns nicht freinehmen. Wir waren dafür aber sehr lecker Abendessen. Wir waren in einem Seafood-Restaurant und haben uns dem Anlass entsprechend vollgestopft. Überraschenderweise waren auch noch 2 Mädels, die wir in Rockhampton kennengelernt hatten an dem Tag angekommen. Die beiden waren mit beim Essen und später waren wir noch in einem Club weiterfeiern. Eigentlich wollten wir am nächsten Tag noch irgendwas total Cooles machen wie Jet ski oder Kajak fahren, aber leider regnete es immer noch. Also heben wir uns das Geld lieber für später auf und unternehmen irgendwo anders dann noch was Aufregendes.

Eine Segelbootpartie 19.-22.10.

Mittwoch, 17.11.2010

 In Airlie Beach kann man bei einigen Bootsausfluganbietern als Freiwilliger anbieten. Das bedeutet, dass man kostenfrei alle Aktivitäten während der Reise mitmachen kann, man muss nur jeden Tag etwas putzen und abwaschen. Wenn man somit mehr als 500$ sparen kann, sind wir doch dabei. Im Hotel haben wir uns ja eh schon ans putzen gewöhnt.

Es sollte für 3 Tage und 3 Nächte auf einem großen, alten (bzw altaussehend, es hatte noch keine Löcher, hoho) Segelboot namens Solway Lass. So ein richtiges Piratenboot war das. Hochmotiviert und mit einer 3-Tagesration an Kotztabletten ging es nun am Dienstagnachmittag aufs Boot.Das Boot Es waren 6 Crewmitglieder, der Skipper, 2 Deckhands, die Köchin, die Bardame und ich natürlich.

Ich konnte in einer der Gästekabinen schlafen, weil nicht so viele Leute mitgereist sind. Es war nur eine Gruppe von 23 Personen an Bord und 35 passen eigentlich drauf.KabineSegeeeel

Als die Gäste auf dem Boot waren, wurde die Crew erstmal vorgestellt und dann ging es auch schon los.

Später gab es dann Abendbrot. Leider hab ich davon nicht viel mitbekommen, weil es megawindig und ich seekrank war.Regeeen

Am nächsten Morgen musste ich dann 6:30 aufstehen um noch vor dem Frühstück alles geputzt zu haben.

Pünktlich zum Frühstück hat es dann auch angefangen zu regnen. Nach dem Frühstück ging es dann trotzdem erstmal schnorcheln.

Wir sind also alle in Gruppen auf das kleine Gummiboot Richtung Bucht. Leider saß ich ganz vorn auf dem Gummiboot, sodass der gesamte Regen in meinem Gesicht landete. Derjenige, der hinter mir saß, hat sich natürlich gefreut, dass ich alles abbekam und er in meinem Windschatten war. Es war auch ziemlich kalt, obwohl der Ganzkörperbadeanzug etwas geholfen hat. Den muss man hier ab November tragen, weil dann die lebensgefährlichen Quallen unterwegs sind.

Trotz des Wetters war das Schnorcheln echt atemberaubend. Es gab sooo viele bunte Fische und Korallen zu sehen.KoralleFischeeeenoch mehr Fischeeenoch ein Fisch

Schnorcheln waren wir dann auch nochmal am zweiten Tag. Da haben sie uns nicht an einem Strand raus gelassen, sondern wir mussten uns rückwärts aus dem Boot fallen lassen. Das war lustig. Jedenfalls hat mir die zweite Stelle  besser gefallen. Leider weiß ich keine Namen der Buchten mehr, sodass ich jetzt leider auch keine direkte Empfehlung machen kann, falls jemand von Euch mal zufällig zu den Whitsunday Islands zum Schnorcheln kommt.

Ansonsten gab es auf dem Boot noch ein Seil mit dem man ins Wasser springen konnte. Das war ziemlich aufregend. Das erste Mal war ganz gut, auch wenn der Sprung nicht sonderlich elegant aussah. Aber beim zweiten Sprung hätte ich mich mit dem Seil fast selbst erhangen. Die untere Hälfte des Seils hat sich in der Luft irgendwie  um meinen Hals gelegt. Ich hab dann nur die geschockten Gesichter auf dem Boot gesehen, das Seil losgelassen und bin ins Wasser geplumpst. Offensichtlich hab ich‘s überlebt, sonst könnt ich ja nicht drüber schreiben. Ich hab lediglich einen blauen Fleck am Arm davongetragen, weil das Seil nach dem Loslassen nochmal ordentlich an meinen Arm gepeitscht ist.Erster Versuch Seilsprung

Ich war aber nicht die einzige „Blöde“, die nicht mit nem Seil ins Wasser springen kann. Ein anderer hatte sich auch seine Zehe verstaucht. Da hab ich mich doch etwas besser gefühlt.

Abgesehen davon waren wir am zweiten Tag am Whiteheaven Beach. Einer der schönsten Strände weltweit. Der Sand ist wirklich so richtig weiß und fein, fühlte sich an wie Mehl. Der Strand war trotz des schlechten Wetters echt toll. Ich denke die Fotos sprechen für sich selbst. ;)Whitehaeaven BuchtWhiteheaven BeachAm Whiteheaven BeachBeachWhiteheaven Beach

Am letzten Tag, als wir wieder zurückgesegelt sind, kam dann doch nochmal die Sonne raus.

Der Trip war trotz des Regens, Windes und der Seeübelkeit echt schön. Das meine ich ernst. Das „Bootsleben“ hat mir richtig gut gefallen und zum Segeln braucht man ja viel Wind.auf hoher See

Work Work Work

Mittwoch, 17.11.2010

Am Anfang sah alles ziemlich trostlos aus, aber letztendlich haben wir schließlich Arbeit gefunden.

Wir arbeiten beide vormittags in einen Hotel im Housekeeping. Wir arbeiten da noch mit 5 anderen Mädels zusammen, das ist ein richtiger Hühnerhaufen. Nachmittags arbeite ich noch in einem Eisladen. Der ist echt klasse. Ich bekomme für jede Schicht, die ich da arbeite ein Eis for free. Die Chefs sind echt supernette Leute. Die Kunden können sich im Laden die Geschmacksrichtungen aussuchen oder 2 (je nach dem) und dann können sie sich noch Süßigkeiten oder Früchte aussuchen und das zerhacken wir dann alles und mischen es zusammen. Also sowas wie Mc Flurry bei McD, nur handgemacht und mit größerer Auswahl und richtigem Eis, statt Softeis. Allright? Jaja und dann gibt es noch handgemachte Milchshakes in allen möglichen Geschmacksrichtungen und Smoothies. Von einem habe ich mir das Rezept gemerkt und hab den jetzt schonmal zu Hause gemacht (bzw, da wo wir zurzeit wohnen) der ist echt superlecker. Mein Eis-Favorit ist Bananeneis mit Nutella. Hmmmmmmmmmmm. Der einzige Nachteil an dem Job ist, dass mir meine Hände weh tun, weil ich immer die ganzen Süßigkeiten zerhacken muss. Aber was muss, dass muss, nicht wahr?!

Wir haben erfahren, dass es hier normalerweise zu der Jahreszeit nicht regnet, dafür haben wir hier aber schon ne Menge Regen gesehen. Das ist eigentlich ziemlich ungerecht. Aber was soll’s…wir genießen dann die sonnigen Tage umso mehr ;)

Wir wohnen jetzt in einem Ort 5 Minuten entfernt von Airlie Beach (Cannonvale) in einem Haus. Wir teilen uns ein Zimmer und es wohnen noch 2 weitere Personen im Haus. Außerdem wohnen noch einige Insekten und Geckos im Haus, aber das Gute ist, dass die Geckos die bösen Mücken fressen. Nach 2 Monaten im Auto schlafen war es anfangs echt ungewohnt mal wieder in einem richtigen Bett zu schlafen. Das einzige, das hier stört, ist so ein kleiner mieser Vogel, der nebenan wohnt und jeden morgen 6 Uhr aufwacht um rumzupiepen. Ach und derselbe Nachbar hat noch 2 Hunde, die er gern mitten in der Nacht trainiert. Unser Fenster ist genau in Richtung des Nachbargartens. Ansonsten ist das Haus echt toll und einer schönen Umgebung mit viel Grün. Wir haben hier eine superbequeme Couch. Du setzt dich hin und willst nieeee wieder aufstehen. Ich will zu Hause auch so eine. Dann gibt’s noch einen Flatscreen und DVD-Player…so sind auch die Regentage hier nicht mehr so schlimm.

Jedenfalls wollen wir noch bis ca. Mitte November hierbleiben und dann geht’s weiter.

Airlie Beach säuft ab und wir gleich mit (ab 17.9)

Montag, 25.10.2010

 

Es ging also weiter nach Airlie Beach. Vor Airlie Beach liegen die Whitsunday Islands, die wir unbedingt noch sehen wollen.

Wir sind direkt in einen Caravanpark und haben für 4 Tage gebucht, aber leider haben wir uns den Park vorher wieder nicht angeschaut und der Park war mehr als schlecht.

Wir sind also erstmal in die Stadt und haben uns die Umgebung angeschaut. Der Ort besteht mehr oder weniger nur aus einer großen Straße, die sich noch weiter durch andere Orte zieht bis zu einem Hafen ganz am Ende. Hier haben wir Regenwald direkt neben dem Meer, das ist echt richtig schön. Airlie Beach ist eigentlich fast nur auf dem Tourismus hier aufgebaut und erinnert mich eher an einen europäischen Ort, als an irgendeine australische Stadt. Airlie Beach hat auch wieder eine Lagune, bzw künstlich angelegten Strand.Lagune im Herzen von Airlie BeachAIRLIE BEACHStrand von Airlie

Wir haben dann den Caravanpark noch gewechselt und haben uns einen auf der anderen Seite der Stadt ausgesucht.

In der ersten Nacht auf dem Caravanpark gab es einen Monsunregen und es hat ungefähr 14 Stunden geregnet, aber nicht nur so ein bisschen Regen, sondern richtiger megadoller Regen. Für einige Stunden war Airlie Beach vom Rest abgeschnitten, weil die Zugangsstraße unter Wasser stand.

An dem Tag kam auch ein Freund von uns nach Airlie Beach, aber glücklicherweise erst am Nachmittag als die Straßen wieder frei waren.

Als man sich wieder nach draußen getrauen konnte, haben wir uns auf Arbeitssuche begeben.Auf der Suche nach dem ultimativen Sonnenhut....die werden es wohl eher nichthmmm lecker Eis

Zu Besuch bei der Hippiekommune in Mackay 13.9.-16.9.

Samstag, 02.10.2010

Froh endlich aus Rockhampton weg zukommen, sind wir vormittags los nach Mackay.

Auf dem Weg dorthin gibt es viele Schilder an der Straße, die die Leute auffordern anzuhalten, wenn sie zu müde sind. Wahrscheinlich wegen der Wärme und der Eintönigkeit der Straße. Jedenfalls gibt es da witzige, aber auch schockierende Schilder. Lustig war, dass es eine Art Spiel gab. Auf einen Schild gab es Quizfragen und ein paar km später kam die Antwort. Eher krass, fand ich das Schild „Take a rest or R.I.P.“ (Ruh dich aus oder ruhe in Frieden) und von dieser Art gab es noch viele verschiedene. Also einfallsreich sind die Australier schon, muss man sagen und helfen tut es auch. Ich bin zumindest nicht eingeschlafen beim fahren, obwohl man  schon merkt, dass die Strecke „müde“ macht.

 

Angekommen in Mackay haben wir uns nach Essensmöglichkeiten umgeschaut. Weil wir keine Lust auf großartige Kocherei hatten, haben wir uns für Fast Food entschieden. Übrigens heißt Burger King hier „Hungry Jacks“, wo wir dann auch waren. Das Essen war auch entsprechend „lecker“.

Später haben wir uns noch den Hafen mit den ganzen Luxusyachten angeschaut.

 

Am nächsten Tag haben wir zur Lagune im Stadtzentrum aufgemacht.  Dort wurde von der Regierung ein öffentliches kostenfreies Freibad hin gebaut, damit die Leute dorthin gehen statt ans Meer. Denn hier fängt die Region an, wo ab November die giftigen Quallen durch die Gegend schwimmen. Das Bad ist echt schön und es gibt Sonnencreme gratis, die tun hier was für ihre Bevölkerung.

 

Abends war nur noch Kino angesagt, haben „Salt“ angeguckt…ist zu empfehlen.

 

Am nächsten Tag waren wir  vormittags am Strand. Dort sind die Gezeiten stark zu sehen. Ich würde ja sagen es ist so, wie an der Nordsee. Leider war ich dort noch nie, aber ich vermute, dass es so ähnlich ist. Jedenfalls konnten wir ganz weit ins Meer reinlaufen, bzw. im Matsch rum waten. Ich war gerade im ganz weit hinten, als ich Viky sah und sie mich zum Strand zurück winkte. Sie hatte wohl mit einem Einheimischen gesprochen und das Meer wurde in einer halben Stunde zurück erwartet. Naja, gut zu wissen. Aber das Meer kam relativ langsam zurück.

Wasser ist wegEbbeeeeeeViky mitten im kein WasserWasser wieder dadort stand Viky vorhinRiesenkrebs

 

Nachmittag hatten wir uns mit unserem älteren Campingpärchen getroffen und waren einen Kaffee trinken. Mal sehen, wo wir die beiden als nächstes sehen.

 

Am Abend haben wir mal wieder nach einem Platz zum übernachten gesucht. Am Morgen waren wir zum Frühstück an einem Strand gewesen und ein Mann  kam auf uns zu. Er ist Besitzer von einem Beachvolleyballfeld mit Bar und lud uns ein die Küche und Duschräume mitzubenutzen. Wir konnten dort kostenfrei duschen,  kochen und unser Lager auf dem Parkplatz vom Beachvolleyballfeld aufschlagen. Es war noch ein Haufen anderer Leute, ca. 8 Personen, die dort seit Monaten alles kostenfrei nutzen.  Der Mann meinte er hätte eben gern Leute um sich und es kommen immer wieder andere. Unter den Leuten waren auch welche mit richtigen Jobs. Einer war ein Versicherungsvertreter und hat dort auf dem Gelände auf dem Sofa gepennt, ein anderer hat irgendwas Wissenschaftliches gemacht. Es war aber auch ein richtiger Hippie dabei, so um die 40, der schon seit Jahren in seinem Bus lebt und die „normale“ Gesellschaft verabscheut. Dann waren noch verschiedene Backpacker dort aus Israel, Deutschland  und Frankreich. War schon interessant, hat aber auch für einen Abend gereicht.  Wir haben uns entschieden nicht in Mackay zu bleiben, sondern weiter nach Airlie Beach zu fahren. Der Ort ist sehr touristisch und wir sehen da recht gute Chancen  um Arbeit zu finden.



Gestrandet in Rockhampton 13.8.-13.9

Montag, 27.09.2010

Als nächstes (13.8.- 13.9) sind wir dann weiter Richtung Rockhampton gefahren und für 4 Wochen dort geblieben. Ich habe dort mehrmals in der Woche in einem Restaurant/Pub gekellnert. Es war ein Stonegrill Restaurant. Die Gäste haben einen heißen Stein (400 Grad) bekommen  und darauf  rohes Fleisch, das Sie sich selbst solange grillen können, wie sie wollen. Es gab natürlich noch lecker Mikrowellengemüse dazu, also alles nicht allzu viel Aufwand für die Küche. Mit den Getränken hatte ich aber etwas mehr Probleme, so dass ich die Leute oft zwanzigtausendmal fragen musste, was sie denn eigentlich haben wollten. Hier gibt es aber auch viel zu viele verschieden Getränke, wer soll sich denn das merken Zunge ausstrecken. Aber die Stunden haben nicht ausgereicht um wirklich Geld anzusparen und ein anderer Job war nicht zu finden. Deswegen wollten wir später in Mackay nochmal auf Jobsuche gehen. Auf dem Weg von Bundaberg nach Rockhampton  haben wir noch die Mystery Craters besucht. Dort hat vor Jahren ein Farmer Krater auf seinem Grundstück gefunden und bis heute weiß niemand woher diese Krater kommen. Auf dem Grundstück haben sie noch eine Ausstellung von alten Gartenwerkzeugen und anderen alten Sachen. Kurz gesagt, die Besitzer haben ihr alte Laube ausgemistet und verkaufen das jetzt als Touristenattraktion. Nagut die Krater sind schon mysteriös. Aber ansonsten  ist das Gelände doch etwas verkommen.RasenmäheraustellungMystery Craters

Rockhampton an sich ist nicht wirklich sehenswert. Eins der tollen Dinge hier, ist der botanische GartenBotanischer Garten. Botanischer GartenDort haben wir einen ganzen Tag verbracht und waren auch danach noch oft dort. Im Botanischen Garten gibt es einen Zoo mit Koalas. Dort haben wir uns stundenlang rumgetrieben und die Koalas beobachtet. Die sind soooo niedlich.Koalanoch mehr KoalasKoalaaaanoch einer

Dann waren wir noch in Yeppoon und Emu Park, zwei Strandorten in der Nähe. Emu Park hatte einen sehr schönen Strand und ich habe mich zum ersten Mal ins Wasser getraut. Wir  hatten vorher Einheimische gefragt, ob irgendwo Quallen oder andere bösartige Tiere gesehen wurden. Da dies verneint wurde, konnten wir beruhigt ins Wasser gehen.

 

Das einzig Gute was mir dann noch einfällt, war das Bull Riding im Great Western Hotel. Dort ist direkt an das Pub noch eine große Halle angeschlossen und es wurde eine Art Stierarena aufgebaut. Dann waren noch viele richtige waschechte Cowboys da. Die leben eigentlich sonst wirklich auf einer Farm, wie bei Mc Loads Töchter (falls das jemand  kennt, läuft auf vox :D). Es ist echt der Wahnsinn. Die haben so ein anderes Leben, als wir " Stadtkinder". Naja jedenfalls sind die Cowboys dann auf den  teilweise megagroßen Bullen geritten, sind runtergfallen und wurden fast von den Bullen überrannt. War sehr aufregend, weil die Bullen dann auch immer ordentlich Richtung Publikum gerannt sind. (Habe daher leider kein brauchbares Foto, weil wir jedes Mal vor dem Bullen abgehauen sind.) Glücklicherweise gibt es ja Absperrungen, aber man erschrickt trotzdem erstmal ne Runde.

 

Ich glaube wir wären vor Langeweile gestorben in Rockhampton, hätten wir nicht ein paar nette Leute kennen gelernt, mit denen wir immer mal etwas unternommen haben. Die haben auch auf dem  selben Campingplatz gewohnt und wir hatten eigentlich immer Gesellschaft.

Ich hoffe Mackay wird etwas aufregender, so dass ich wieder mehr zu erzählen habe. (Da geht es übrigens als nächstes hin, falls ich das noch nicht erwähnt habe)

 

Abschließend möchte ich noch kurz die Kakadus erwähnen. Von denen gab es in unserem Caravanpark hunderte. Die wurden natürlich schon sehr früh wach, meist so gegen halb sechs. Und wenn die Kakadus munter werden, müssen sie sich natürlich alle erstmal begrüssen und rumkreischen. Es ist unvorstellbar, wie laut diese Viecher machen. Ich bin jeden  Morgen pünktlich halb 6 geweckt worden. Das war schon sehr angenehm.

Weiter gehts nach Bundyyyy

Mittwoch, 22.09.2010

Am 9.8 ging es dann weiter von Hervey Bay über Maryborough nach Bundaberg.

Maryborough ist eine der ältesten Städte von Queensland mit sehr vielen historischen Gebäuden. Außerdem wurde dort die Autorin von Mary Poppins geboren. Die Stadt hat mir echt supergut gefallen, es ist so ein friedlicher und ruhiger Ort. Man schlendert dort durch die Straßen und die Parks mit einem Gefühl von Gelassenheit. Auf dem Friedhof von Maryborough gibt es garantiert keine unruhigen Geister. Und wenn dann nur donnerstags, weil in dem Ort alles nur am Donnerstag ist…wie die Dampflok, der Markt und noch viele andere Dinge...Mal sehen ob wir am Donnerstag nochmal herkommen.

historische Gebäude in Marybourough-ApothekeMarybouroughAltes Post Office HotelAlte BankRathausKircheMary Poppins

Die Fahrt gingt also weiter nach Bundaberg, wo wir nach einem Caravanpark zum übernachten gesucht haben. Wir haben uns also einen in unserem schlauen Verzeichnis rausgesucht. Nachdem wir ankamen, wollten wir aber am liebsten gleich wieder weg. Der gute Caravanplatz war zwar billig aber auch einer der übelsten Sorte. Ich war an dem Abend nicht duschen und hab mich nur kurz auf Toilette getraut. Die Leute, die dort waren, hat man lieber nicht angeschaut, sonst wären die vielleicht aggressiv geworden. Das schlimmste war allerdings das „Gemeinschaftszimmer“. Echt sowas von ekelhaft, dreckige, zerschlissene Sofas und eine noch schlimmer Kochecke…unglaublich….Wir sind am nächsten Morgen früh raus und direkt weg in einen anderen Caravanpark.

Der neue war dann sehr angenehm und wir hatten unser eigenes Bad.

Also konnte der Tag auch schon weitergehen. Als erstes sind wir in eine Ginger Beer Fabrik gegangen (Ingwerbier ohne Alkohol). War sehr interessant. Viele Leute haben früher versucht sich das selber zu brauen und haben regelmäßig ihre Küchen in die Luft gesprengt. Die Kostprobe war auch lecker.

Am Nachmittag ging es dann weiter mit einer Führung durch die Rum-Destilliery. RiesenrumflascheRumdistilleryWir wurden durch die Produktionshallen geführt und konnten den Rum in seinen verschiedenen Stadien probieren. Es war echt interessant. Der Rum wird auf dem Gelände 2 Jahre gelagert, bevor er weiterverarbeitet wird. 1936 hat der Blitz auf dem Gelände eingeschlagen und alle Rumbehälter haben angefangen zu brennen. Der gesamte Rum hat sich im Ort verteilt und es sind brennende Flüsse entstanden. Einige der Bewohner haben gleich Ihren Vorteil gesehen und haben den Teil vom Rum, der nicht brannte, mit Eimern aufgefangen und sich ihren Jahresvorrat an Rum gesichert. Naja bei den Australiern würde der Vorrat vielleicht nicht solange halten, die sind ja sehr geschult im Trinken.

Wir haben übrigens wieder zufällig das ältere Paar wiedergetroffen und wurden gleich für den übernächsten Tag zum BBQ eingeladen.

Am Abend hat es dann noch wunderbar angefangen zu regen, aber richtig extrem. Wir hatten echt Angst, dass unser Auto auf der Wiese absackt.

Am nächsten Tag haben wir noch etwas Bundaberg erkundet. Wir waren in einem kleinen Zoo, wo es Wallabies gab (kleine Kängurus). Wallabies (da is auch nen kleines im Beutel :)Es gibt übrigens Kängurus, die 1,80m werden...so einem will ich aber auch nicht unbedingt begegnen...das boxt sicher ganz schön stark.

Whale Festival 7.8.

Samstag, 18.09.2010

Das Whale Festival am 7.8. ging schon am Vormittag los, wir haben uns aber erst zu Parade dorthin aufgemacht. Die Parade war echt toll. Es sind viele bunt dekorierte Boote auf Anhängern dabei gewesen und kleine Kinder mit lustigen Kostümen.Parade-Kinder im FischkostümParade- Der Wal Hervey grüsst ;)Paradewagen Alles zu Ehren der Wale. Die Wale kommen jedes Jahr Ende Juli nach Hervey Bay um dort ihre Jungen aufzuziehen. Die kommen schon ganz viele Jahre in die Hervey Bay und fühlen sich dort wohl und sicher.

Nach der Parade ging es dann mit dem Musikfestival weiter. Es haben verschiedene Bands gespielt. Ich fand eigentlich alle ganz gut.  Zwischendurch dachten wir uns, dass man doch mal ein Bier trinken könnte. Aber das war leichter gesagt, als getan. Nach mehrmaligem Umherrennen auf der Festwiese haben wir herausgefunden, dass es eine abgesperrte Zone für die Leute, die Alkohol trinken wollen. Die Zone war durch einen kleinen weißen Gartenzaun eingegrenzt und es standen 2 Securitymänner davor. Dort konnte man sich dann ein Bier kaufen, musste es allerdings auch innerhalb des Zaunes trinken. Das hatte  ich mir zwar anders vorgestellt auf einem Festival, aber im Bezug auf Jugendalkoholismus ist das sicher schon gut so. Endlich haben wir unser BierZum Abschluss des Festivals gab es noch ein Feuerwerk

 

.German sausagesEssen auf Heuballen

Huhu...alle Fotos da

Donnerstag, 09.09.2010

Hallöchen,

 es sind jetzt mittlerweile alleFotos hochgeladen, von dem Koala und den Walen auch.

 

In Kürze kommt auch noch ne Aktualisierung von den letzten Wochen. ;)

 

Bis bald

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.